Flusskraftwerke beeinträchtigen die Natur
Allein zwischen Bielersee und der Mündung in den Rhein gibt es an der Aare elf Flusskraftwerke. Wo früher Flussschlingen und Wildwasserzonen waren, sind heute genutzte Flächen und Kraftwerke. Für Fische und andere Wassertiere sind diese Kraftwerke Hindernisse, die kaum zu umgehen sind. Kraftwerke stauen zudem den Fluss und rauben ihm die Dynamik. Auf der anderen Seite liefern sie sauberen Strom für uns Menschen und können Hochwasser abschwächen.
Ziel ist es deshalb nicht die Flusskraftwerke zu entfernen, sondern sie ökologisch zu optimieren; das heisst Fischtreppen einzubauen, Gewässerabschnitte möglichst zu renaturieren und für eine angemessene Restwassermenge zu sorgen.